Das Reichstagsgebäude

Nachdem sich der erste Sitz des Reichstages in Berlin, in der Leipziger Straße 4, als zu klein erwies, wurde vom Parlament ein Neubau am 19. April 1871 beschlossen.

Das neue, größere Gebäude des Reichtages wurde von 1884 bis 1894 im Stadtteil Tiergarten nach den Plänen des Architekten Paul Wallot (1841 - 1912) im Stil der Neorenaissance erbaut.

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Bögen unter der S-Bahnstation Friedrichstraße

Der Bahnhof Friedrichstraße wurde ab dem Jahr 1878 auf gemauerten Bögen erbaut. Am 7. Februar 1882 wurde er für die spätere S-Bahn eröffnet. Ab 1912 wurde aufgrund des schnell wachsen öffentlichen Verkehrs der Bahhof stark erweitert.

Während der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges, wurde nach einer Sprengung der Tunneldecke des Nord-Süd-Tunnels, durch das Wasser des Landwehrkanals geflutet. Ab dem 13. August 1961, bis 1989 zur Grenzöffnung zur DDR, war hier eine der Grenzübergangsstellen nach Ost-Berlin. Heute wird der moderne Bahnhof von der Deutschen Bahn betrieben.

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Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum gehört zum Museumsensemble auf der Museumsinsel. Erbaut wurde es ab 1907 nach einem Konzept von Wilhelm von Bode. Heute findet man im Museum die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Während es Zweiten Weltkriegs wurde das Museum sehr schwer beschädigt. 1945 wurden viele Exponate von der Roten Armee nach Russland abtransportiert. Im Jahr 1954 wurde der Saal der Antikenabteilung wieder eröffnet. 1957 und 1958 gab die Sowjetunion einen Teil der damals abtransportierten Objekte an das Museum zurück. Ein großer Teil befindet sich noch immer in Russland und ist bis heute nicht zurück gegeben worden.

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Gebäude der Stiftung Neue Synagoge Berlin

Der Baubeginn des Gebäudes und der Synagoge an der Oranienburger Straße fand im Jahr 1859 satt. 1866 wurde die Synagoge eingeweiht. Am 14. Januar 1943 fand der letzte Gottesdienst satt. Danach wurde das Gebäude von der Wehrmacht übernommen und als Uniformlager genutzt. In der Nacht des 23. November 1943 entstanden durch Luftangriffe schwere Schäden.

Nach dem Kriegsende wurde hier eine neue Jüdische Gemeinde gegründet. Im Jahr 1988 fand eine symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau statt.

Zurzeit wird das Museum umgestaltet und soll im Frühjahr 2018 wiedereröffnet werden.

 

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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Auf Anregung des Kaiser Wilhelm I wurde während der Planung die Kirche als Gedenkstätte zu Ehren Wilhelm I ernannt. Der Grundstein  wurde am 22. März 1891 gelegt und schon im Jahr 1895 konnte die Einweihung gefeiert werden.

Die Baukosten von 6,8 Millionen Mark wurden von Einzelpersonen und dem Staat aufgebracht. Trotz des Namens und der vielen Besuche des damals amtierenden Kaiserpaares beteiligete sich die Kaiserliche Familie kaum an den Kosten des Bau.

Der damals 113 Meter hohe Haupturm mit der Kirche im Stil der Neuromanik wurde ein beliebter Bausitl. Mehere Neubauten in der Umgebung der Kirche wurde gezielt auch in diesem Stil gebaut.

 

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Wohnhaus Große Hamburger Straße

Die Große Hamburger Straße liegt im Ortsteil Mitte zwischen der Oranienburger Straße und Auguststraße.

Die Straße entstand mit der Stadtentwicklung von Spandau um das Jahr 1700. Bereits im Jahr 1723 war sie in Stadplänen eingezeichnet.

Es befinden sich hier zum Beispiel das St. Hedwig-Krankenhaus und die Hamburger Höfe. Außerdem befanden sich viele jüdische Einrichtungen in der Straße wie das Jüdische Krankenhaus, der Friedhof und die Jüdische Oberschule Berlin. Viele der Gebäude sind heute in der Liste der Baudenkmale aufgelistet.

 

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Bode-Museum

Das Museum wurde von 1897 bis zum Jahr 1904 erbaut. Am 18. Oktober 1904 wurde das  Museum als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet.

In der Ausstellung wird Byzantinische Kunst und das Münzkabinett präsentiert.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude die geringsten Schäden aller Gebäude, die auf der Museumsinsel stehen.

Im Jahr 1954 wurden die ersten Bereiche des Museums wiedereröffnet.

 

Am 27. März 2017 wurde aus der Münzgalerie eine 100 Kilo schwere Goldmünze, im Wert von ca. 3,5 Millionen Euro, gestohlen. Bis heute ist die Münze verschwunden.

 




Ehemaliges Fernsprechamt

Das ehemalige Fernsprechamt Nord in der Tucholskystraße in Mitte wurde im expressionistischen Baustil vom Architekten Felix Gentzen in einer Rekordzeit von 1926 bis 1927 erbaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Fernsprechamt erweitert und durch das Institut für Post- und Fernmeldewesen der DDR ergänzt.

Lange stand das Gebäude leer. Nun wird der ganze Gebäudekomplex umgestaltet. Neue Firmen und Geschäfte sollen das historische Gebäude wieder beleben.




Bögen der S-Bahn Nähe Alexanderplatz

Bahnhof Alexanderplatz ist der große und bekannteste Umsteigbahnhof in Ost-Berlin. Erbaut wurde der Bahnhof von 1881 bis zum Jahr 1882 auf einem zugeschütteten Festungsgraben. Viele der Betriebsräume wurde damals in den gemauerten Bögen, die zum Bahnhof führen, untergrebracht. Bei Luftangriffen wurde der Bahnhof am 23. November 1943 stark getroffen.

Am 4. November 1945 erfolgte die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nach dem Krieg.

Der heutige modere Bahnhof, mit großem Bereich zum Einkaufen und Zugang zu anderen Verkehrsmitteln, befindet sich direkt am Fuß des Ostberliner Fernsehturms - eines der Wahrzeichen Berlins.




Berliner Siegessäule

Die Siegessäule auf dem Großen Stern im Tiergarten wurde von 1864 bis zum Jahr 1873 nach einem Entwurf vom Architekten Heinrich Starck erbaut. Eingeweit wurde sie am 2. September 1873. Ursprünglich stand die Säule auf dem Damaligen Königsplatz - dem heutigen Platz der Republik.

Im Zuge der Umgestaltung von Berlin in die "Welthauptstadt Germania" wurde die Säule, zu ihrem heutigen Platz, im Jahr 1938/1939, umgesetzt. Außerdem wurde das Bauwerk um 7,5 Meter aufgestockt - zu einer Höhe von nun 66,89 Metern. Im Zweiten Weltkrieg fast unbeschädigt, sollte die Siegessäule nach einer Initiative von SED-Funtionären, nach dem Krieg abgerissen werden. Der 1946, demokratische gewählte, Magistrat kam darauf nicht mehr zurück. Heute gehört die Siegessäule zu den Denkmälern in Berlin.

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Die Siegessäule vor 1938 noch am Königsplatz. Außerdem hat sie erst drei Etagen-Elemente.

Original Foto: Sammlung M. Schmidt




Ehemaliger Gebäudekomplex der Deutschen Bank

Der ehemalige Gebäudekomplex der Deutschen Bank befindet sich an der Französischen Straße und umfasst drei Häuserblocks. Erbaut wurden die Häuser in der Zeit von 1872 bis 1874 zum Teil mit barocken Elementen. Es waren drei Kassensäle, der größte mit einer Fläche von 28 x 75 Metern, und die Hauptkasse der Deutschen Bank untergebracht. Von 1908 bis 1910 wure der Komplex erweitert. Zwei Brücken verbanden die Gebäude. Eine Brücke ist erhaltengeblieben. Im Krieg strak zerstört wurden die Gebäude, unter Verwendung alter Fassadenteile, ab 1949 wieder aufgebaut. Unter anderem war dann das Ministerium des Inneren der DDR dort untergebracht. Seit vielen Jahren steht der Gebäudekomplex leer und wird nicht genutzt.

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